Mein erster Pornodreh

Würdest du gerne mal in einem Porno mitmachen? Oder interessiert es dich, wie es hinter den Kulissen eines Pornodrehs aussieht? Heute berichte ich dir von meinem ersten Pornodreh. Wie es für mich war, wie es sich ergeben hat und ob ich es wieder machen würde. Kleiner Disclaimer: Alles hier geschilderte beruht auf meiner ersten Erfahrung, das heißt, dass ich dir hier keine allgemeingültigen Empfehlungen und Tipps gebe. Bei anderen Produktionen kann es auch ganz anders ablaufen und ich treffe hier keine Pauschalaussagen, sondern schildere lediglich meinen eigenen Eindruck.
Wie wird man Pornodarstellerin?
Ich wurde tatsächlich über mein Spicy Instagram von der Produktion angeschrieben. Da ich ein paar Collab Posts mit unterschiedlichen Creator Plattformen habe, schätze ich mal, dass sie mich darüber gefunden haben. Ich habe eine super liebe Nachricht bekommen, aber natürlich war ich erstmal sehr kritisch. Vor meiner Antwort habe ich also zunächst recherchiert, ob es sich um eine legitime Produktionsfirma handelt und dann erst nach weiteren Informationen gefragt. Und dann noch mehr recherchiert. In der Branche muss man finde ich besonders aufpassen und ich bin lieber zu misstrauisch. Die Kommunikation war aber sehr sympathisch und professionell und auch meine Recherche hat einen guten Eindruck hinterlassen. So wurde bald der erste Dreh geplant und ein Termin fixiert. Für meinen Teil bin ich also eher zufällig zu meinem ersten Pornodreh gekommen. Ich habe nicht bewusst danach gesucht oder mich beworben, aber ein Dreh stand schon lange auf meiner Bucketliste. Ich denke, du solltest auf jeden Fall schon Erfahrung vor der Kamera haben, zum Beispiel durch Camming, Onlyfans und Co. Ich habe auch schon in ein paar safe for work Filmen als Komparsin mitgewirkt und war so weniger nervös.
Wie läuft ein Porndreh ab?
Wir hatten viel Zeit zur Vorbereitung. Es gab zunächst einen Zoomcall, bei dem man das Team und seine Mitdarstellerin kennenlernen konnte. Auch in der zugehörigen WhatsApp Gruppe konnte man jederzeit Fragen stellen und wirde über alles wichtige informiert. Kurz vor dem Dreh ist es dann Zeit für den Test. Also so, wie bei einer selbstorganisierten Collab auch. Um die Anreise und Übernachtung kümmert das Team sich, sodass man eigentlich nicht viel machen muss, außer die passenden Outfits mitzubringen.
Der Drehtag an sich geht ziemlich lange, man startet am Morgen und ist erst am Abend fertig. Das Team ist meist schon früher da, um das Set aufzubauen und bereits die ersten Ton- und Lichttests zu machen. Man kommt also in Ruhe an, kann etwas snacken und die anderen vor Ort kennenlernen. Dann wird nochmal ein perfomer Talk gehalten, in dem man nochmal sagt, auf was man Lust hat, auf was nicht und was gar nicht geht und es wird nochmal durch das Konzept gegegangen.
Dann ist es auch schon Zeit zum Drehen. Nachdem man sich frisch gemacht hat, wird man verkabelt, um beim Intro einen guten Ton zu haben. Wir haben mit dem Filmen des Intros gestartet. Hier war also alles noch safe for work und man kann je nach Konzept ein bisschen ins Schauspielen eintauchen. So entstehen dann die typischen porny Storylines. Da die wenigsten perfekt ausgebildete Schauspieler*innen sind, gib hier einfach dein Bestes, aber gehe davon aus, dass es etwas cringe sein wird 😉
Nach einer Pause und dem Entfernen der Mikrofone geht es dann an den spicy Teil. Dieser wird so gut wie möglich am Stück gedreht, aber es gibt natürlich immer wieder Unterbrechungen, um eine gute Szene nochmal zu drehen, Positionen anzupassen, mehr Zeit in etwas zu verbringen etc. Manchmal kommen auch Anweisungen von außen, die du direkt umsetzen kannst. Auch Zeitangaben werden immer wieder gesagt, sodass man weiß, wo im Konzept man ungefähr steht und was als nächstes kommt. So genau gehe ich auf den Teil hier nicht ein, da es sonst ziemlich explizit wird. Aber ich glaube, dass ist schonmal das Wichtigste.
Es gibt immer wieder eine kleine Pause zum Snacken und Frischmachen. Nach dem Dreh wird noch kurz gequatscht und dann kannst du auch schon gehen. Das Team hat dann einen noch längeren Tag, da sie das Set noch abbauen müssen.
Wie bereitet man sich auf einen Pornodreh vor?
Ich habe am Tag davor einen Beautytag inklusive Maniküre und Pediküre gemacht. Ansonsten ist die Vorbereitung wie die auf ein Date. Natürlich kommt es auch darauf an, was genau gedreht wird. Ich habe mir außerdem auch ein paar ähnliche Pornos angeschaut, um ein paar Inspirationen für Positionen zu bekommen, da es ja doch etwas anders ist als im echten Leben.
So war mein erster Pornodreh
Mein erster Pornodreh war super. Ich war natürlich aufgeregt, habe mich aber in der Vorbereitung und am Set sehr gut aufgehoben gefühlt. Mir hat es so Spaß gemacht, mitzuerleben wie so ein Film entsteht. Mit der Zeit habe ich auch die Kameras ausgeblendet, sodass man sich nicht mehr so beobachtet gefühlt hat. Ich würde fast sagen, dass es sich ziemlich natürlich angefühlt hat. Trotzdem ist so ein Drehtag auch sehr anstrengend. Körperlich und mental, da man teilweise sehr lange in doch etwas „verdrehteren“ Positionen als im echten Leben ist und ständig mitdenken muss, um sich zur Kamera auszurichten, auf eine völlig unbekannte Person einzugehen und dabei selbst noch eine gute Figur machen möchte. Ich war am nächsten Tag also sehr müde und hatte sogar Muskelkater.
Mein erster Porno – würde ich es wieder machen?
Alles in Allem würde ich es jederzeit wiedermachen. Ich hatte sehr viel Spaß am Set und könnte mir vorstellen, auch in ähnlichen Produktionen dabei zu sein 😊

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